4 Auszubildende erzählen, warum sie ihre Arbeit glücklich macht

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Sie haben sich für eine Ausbildung entschieden – und bereuen es nicht: 4 junge Menschen aus Rosenheim erzählen, warum sie auch anderen zum praktischen Arbeiten raten würden.

Christian Schmid (19) ist Industriemechaniker im dritten Lehrjahr. Bereits in der Schule hat er sich für den Zweig Werken entschieden: „Technik hat mich schon immer begeistert. Es war für mich klar, dass ich in der Werkstatt und nicht im Büro arbeiten möchten.“ Während eines Schnupperpraktikums bei ODU hat Christian einen ersten Einblick bekommen.

So viele Studenten wie nie sind derzeit an Bayerns Hochschulen eingeschrieben, die Betriebe dagegen klagen über zu wenig Lehrlinge.

Schon als Schüler fürs Werken entschieden Zu Beginn der Ausbildung hat Christian im Grundlehrgang zum Beispiel Feilen, Bleche biegen und Bohren erlernt. „An den konventionellen Maschinen habe ich das Handwerk gelernt, heute lerne ich, die modernen automatischen Maschinen zu bedienen.“

Nach der Ausbildung, Anfang 2020, wird Christian übernommen. In welche Abteilung er kommt, steht noch nicht fest. „Ich lasse mich überraschen. Fest steht, ich bleibe, und darüber freue ich mich.“

Chemikant – der vielseitige Alleskönner
Annalena Weiß und Simon Meindl (beide 19): „Es wird nie langweilig“ – das gefällt den beiden an ihrer Ausbildung am besten. Die 19-Jährigen sind angehende Chemikanten im dritten Lehrjahr und absolvieren ihre Ausbildung bei der Bildungsakademie Inn-Salzach (BIT), der zentralen Ausbildungseinrichtung für den Chemiepark „Gendorf“.

Für beide war ihr Interesse für Technik und Chemie in der Realschule ausschlaggebend für diese Berufswahl. „Mich fasziniert, was aus den winzigen Ausgangsstoffen durch chemische Reaktionen alles entstehen kann“, sagt Annalena. Simon ergänzt: „Mir macht auch der Lernprozess Spaß, dass man am Ende versteht, wie so eine Anlage funktioniert.“

Wenn alles nach Plan läuft, wollen die beiden nach ihrer Ausbildung in ihren Unternehmen – Dyneon und Vinnolit – beruflich durchstarten.

Allrounder an schweren Maschinen
Jakob Tomschiczek (20), angehender Land- und Baumaschinenmechatroniker im 2. Lehrjahr bei der Eder GmbH, hatte schon immer Freude am Schrauben und Werkeln. Nach der Mittleren Reife hat er erst im Metallbau und in der Eder-Staplerwerkstatt ein Praktikum gemacht, sich dann für die Ausbildung beworben. „Ich wollte schon immer Handwerk arbeiten, weil ich hier sehe, was ich geleistet habe.“

Schön findet er, dass er nicht nur am Bulldog und Landmaschinen, sondern auch an Staplern, Kleingeräten, Kommunalmaschinen, Anhängern und Baumaschinen ausgebildet werde. Auch an der Entwicklung eines Blitzladers durfte er mitwirken. Interessiert ihn was, löchert er die Meister mit Fragen. Auch am Computer und im Lagerbereich wird er ausgebildet. Sein Plan: Im Betrieb bleiben und später den Meister machen.

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